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Material Chemisch ist der Speckstein ein kristallwasserhaltiges Magnesiumsilikat (Steatit). Er ist relativ weich (seifig, daher auch als Seifenstein, engl. soapstone, bezeichnet), was die Bearbeitung erleichtert, hat aber eine sehr große spezifische Dichte, was ab einer gewissen Größe die Bearbeitung beschwerlich macht. Specksteine können sich ähneln, sind aber nie gleich. Deshalb wird es auch nie Kopien einer Skulptur geben, in ähnlicher Form ja, aber nie in Farbe und Ausdruck. Bearbeitung Die Grobform kann mit einem Meißel erfolgen, wobei der Stein jedoch leicht splittern kann. Im Allgemeinen sind Feilen und Raspeln die vorherrschenden Werkzeuge. Abschließend wird der Stein mit Schleifpapier und Stahlwolle immer feiner poliert. Mit Politur erhält er seine glatte, glänzende Oberfläche, der er auch seinen Namen „Speckstein“ verdankt. Dieser Stein, unscheinbar als Rohling, offenbart nach der Bearbeitung seine faszinierend glatte Oberfläche. Mit seiner vielfältigen Farbgebung und Maserung steckt er voller Überraschungen, Das alles macht diesen Stein so faszinierend für mich. |
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Copyright 2007 Brigitte Masloh / Design: Jean M. Laffitau |